Interaktive Übersicht aller Klavierakkorde. Sieh genau, welche Tasten du drücken musst.
Ein Klavierakkord entsteht, wenn du zwei oder mehr Töne gleichzeitig spielst. Die häufigsten Akkorde sind Dreiklänge (3 Töne): Grundton, Terz und Quinte. Der Abstand zwischen diesen Tönen bestimmt, ob der Akkord Dur, Moll oder anders klingt.
Tasten auf dem Klavier
Mögliche Grundtöne
Töne pro Akkord
| Akkordtyp | Formel | Klang |
|---|---|---|
| Dur | 1 - 3 - 5 | Fröhlich, stabil |
| Moll | 1 - ♭3 - 5 | Traurig, emotional |
| Vermindert | 1 - ♭3 - ♭5 | Spannend, instabil |
| Übermäßig | 1 - 3 - #5 | Schwebend, träumerisch |
| Dom 7 | 1 - 3 - 5 - ♭7 | Blues-Feeling |
| Maj 7 | 1 - 3 - 5 - 7 | Jazzig, weich |
Du musst nicht immer den Grundton im Bass spielen. Wenn du die Töne neu anordnest, entstehen Umkehrungen. Das hilft beim fließenden Übergang zwischen Akkorden.
C-Dur Grundstellung: C - E - G
1. Umkehrung: E - G - C
2. Umkehrung: G - C - E
Alle drei sind C-Dur – nur mit unterschiedlichem Basston.
Mit diesen Progressionen spielst du tausende Songs:
Pop: C - G - Am - F
Jazz: Dm7 - G7 - Cmaj7
Blues: C7 - F7 - G7
Wähle einen Grundton (z.B. C, D, E) und einen Akkordtyp (Dur, Moll, etc.). Die markierten Tasten zeigen dir genau, welche Noten du zusammen spielen musst.
Für Dreiklänge in der rechten Hand: Daumen (1), Mittelfinger (3), kleiner Finger (5). In der linken Hand: kleiner Finger (5), Mittelfinger (3), Daumen (1).
Dur klingt fröhlich und hell. Moll klingt traurig oder melancholisch. Der Unterschied ist nur eine Note: Bei Moll ist die Terz einen Halbton tiefer.
Septakkorde (7er-Akkorde) fügen Spannung und Farbe hinzu. Der Dominantseptakkord (z.B. G7) will sich zum nächsten Akkord auflösen. Maj7 klingt jazzig und weich.
Übe zwei Akkorde im Wechsel, erst langsam. Achte darauf, welche Finger liegenbleiben können. Nutze ein Metronom und steigere das Tempo schrittweise.